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Daunenkissen

Daunenfedern für Daunenkissen

Das beliebteste Kissen, welches wohl mittlerweile so gut wie in jedem Haushalt zu finden sein dürfte, ist das bekannte Daunenkissen. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieses Kissen mit Daunen gefüllt. Es handelt sich dabei um besonders weiche Federn, welche nur sehr kurze Kiele haben. Somit sind diese perfekt für das Kissen geeignet.
Dabei wurde das Kissen bereits im Jahre 222 nach Christus verwendet. Diese erkannten den Komfort und netzten es überwiegend zum Schlafen. Dabei wurden die Federn meist bereits toten Vögeln eingesammelt. Es kam allerdings auch vor, dass noch lebende Vögel eigens für diesen Zweck gerupft wurden.
Heute ist dies nicht mehr der Fall. Die großen Unternehmen haben sich, aus Schutz den Tieren gegenüber, gegen diesen sogenannten „Lebendrupf“ entschieden.

Letzte Aktualisierung am 19.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Besonderheiten des Daunenkissens

Das Kissen aus Daunen gehört zu den weichsten Kissen, welche es überhaupt gibt. Kein Wunder, dass sich diese Kissen einer derartigen Beliebtheit erfreuen.
Diese Kissen weisen eine sehr hohe Elastizität auf. Dies liegt bereits in der Natur der Beschaffenheit der Daunen. Die Federn kehren nach nur sehr kurzer Zeit in ihre ursprüngliche Form wieder zurück. Somit sind die Kissen sehr formstark. Des Weiteren weisen die Daunen eine dreidimensionale Struktur auf. Dies bietet den enormen Vorteil, dass das Kissen die Wärme gut speichern kann. Die Kissen speichern die Wärme außerdem gut, da sich Luft zwischen den Daunen befindet. Somit wird die Wärme vom Kissen aufgenommen und kann auch gehalten werden.
Ebenso sind Daunen sehr leicht und weich. Die Kissen sind daher nicht schwer, wodurch sie leicht transportiert werden könne. Das Daunenkissen kann demnach überall zum Einsatz kommen. Durch die weiche Beschaffenheit passt sich das Kissen perfekt an die Konturen des Körpers an und verschafft somit einen hohen Komfort und ein angenehmes Gefühl.

Die Anwendungsgebiete

Häufig kommt das Daunenkissen natürlich in den Betten zum Einsatz. Hierbei ist vor allem ein erholsamer und gesunder Schlaf das Ziel.
Aber auch gesundheitliche Aspekte spielen eine Rolle. Dadurch, dass das Kissen Feuchtigkeit gut aufnehmen kann, ist es vor allem für Menschen geeignet, welche stark in der Nacht schwitzen. Durch die Weichheit des Kissens wird auch der Kopf geschont. Dieser liegt weich und sicher. Somit wird der Nacken, anders als bei einem steifen oder festen Kissen, entspannt.
In der Pflege werden diese Kissen beispielsweise auch für eine bessere Atmung eingesetzt. Legt man die Daunenkissen beispielsweise unter den Rücken, so hat man den Vorteil, dass der Oberkörper leicht erhöht liegt. Somit werden die Atemwege geweitet und die Atmung fällt leichter aus. Dies funktioniert am besten mit einer Erhöhung um 30 Grad. Dabei drückt das weiche Kissen nicht am Rücken und man kann problemlos längere Zeit in dieser Position verharren.

So erkennt man Qualität

Kissen gibt es viele auf dem Markt, doch welche taugen wirklich etwas. Beim Kauf der Kissen mit Daunen gibt es einiges zu beachten. Beispielsweise spielt die Größe des Kissens eine zentrale Rolle. Bei einer harten Matratze sollte beispielsweise ein höheres Kissen gewählt werden. Bei einer weicheren Matratze eignet sich ein flacheres besser. Somit wird die Wirbelsäule optimal entlastet.
Gute Kissen erkennt man daran, dass sie wirklich mit richtigen Daunen gefüllt wurden. Auf Synthetik sollte man lieber verzichten. Des Weiteren haben solide Kissen mehrere Kammern. Dies erhöht zum einen den Komfort, macht das Kissen aber auch stabiler. Am besten eignen sich Kissen mit drei Kammern.
Auch die Schlafposition spielt eine entscheidende Rolle beim Kauf eines solchen Kissens.
Menschen, welche lieber auf dem Rücken schlafen, sollten eher ein flaches Kissen aus Daunen wählen. Dadurch wir der Bereich des Nackens besser gestützt. Wer lieber auf der Seite schläft, der sollte in der Regel besser zu einem härteren Kissen greifen. Nur so wird der Nacken effektiv gestützt und schmerzvolle Verspannungen können vermieden werden.
Für Bauchschläfer gibt es leider keine solide Alternative. Diese Schlafposition ist für eine vernünftige Entlastung der Wirbelsäule und des Nackens denkbar ungeeignet. Aus diesem Grund kann auch kein spezielles Kissen Abhilfe schaffen.
Die beliebteste Standardgröße der Kissen ist 80 mal 80. Allerdings ist dies nicht die beste Größe für ein Kissen. Aus dem gesundheitlichen Aspekt sollten die Kissen besser über eine Abmessung von 40 mal 80 verfügen. Dies bietet den enormen Vorteil, dass die Schultern nicht mit auf dem Kissen liegen. Dadurch wird der Nacken und der gesamte Halsbereich besser entspannt.

Die Kissen mit einer Daunenfüllung eignen sich aufgrund ihrer Füllung besonders für Menschen, welche recht schnell frieren und eine gewisse Wärme beim Schlaf benötigen. Die Daunen können die Wärme enorm gut halten und versprechen durch eine hohe Bauschkraft auch ein angenehmes Liegen.

Die Pflege des Kissens

Damit man lange Freude an den Kissen hat, muss man diese auch ausreichend pflegen. Schnell kann es bei den natürlichen Daunen zu Verklumpungen kommen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Kissen immer wieder aufzuschütteln. Am besten sollte man dies nach jedem Gebrauch durchführen. Des Weiteren ist es wichtig, dass das Kissen auslüften kann. Somit wird verhindert, dass sich Feuchtigkeit absetzt. Daher ist es von Vorteil, wenn man das Kissen einmal im Monat zum Lüften aufhängt. Sollte es zu hartnäckigeren Verklumpungen kommen, so können auch diese gelöst werden.
Dafür muss die Naht ein wenig geöffnet werden. Dafür reichen nur wenige Zentimeter aus. Nun kann man mit einem Föhn Luft hineinblasen. Wichtig dabei ist, dass man unbedingt mit kalter Luft arbeitet, damit die Daunen keinen Schaden nehmen. Durch den Luftstrom ins Innere des Kissens werden die Verklumpungen gelöst und das Kissen wird wieder luftig und leicht.
Um Bakterien oder unangenehme Mikroorganismen zu vermeiden, muss das Kissen regelmäßig gewaschen werden. Dies kann allerdings problemlos in der Waschmaschine erfolgen. Die Wäsche sollte dabei bei 60 Grad erfolgen, damit alle Bakterien abgetötet werden können. Einige Waschmaschinen haben sogar ein speziell dafür vorgesehenes Programm. Dies kann ohne Bedenken genützt werden.
Damit die Daunen beim Trocknen nicht verklumpen, muss das Kissen in den Trockner. Dabei sollte man allerdings nicht mit zu viel Hitze arbeiten. Es empfiehlt sich, zwei Tennisbälle mit in den Trockner zu geben. Durch das Wirbeln der Tennisbälle werden die Daunen während des Trocknens immer wieder aufgelockert und können sich nicht ineinander verfangen. Somit wird auch das Kissen wieder weicher. Dabei sollte das Kissen ein bis zwei Mal im Jahr gewaschen werden. Dies ist bei regelmäßigem Aufschütteln völlig ausreichend.