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Daunenkissen waschen

Daunenkissen waschen

Daunenkissen richtig waschen

Ganz egal, wie hochwertig und robust Ihre Daunenkissen auch sein mögen – Hygiene ist das Wichtigste. Deshalb sollten Sie nicht allzu lange damit warten, Daunenkissen richtig zu waschen. Doch viele Menschen scheuen sich vor genau dieser Aufgabe, denn sie befürchten, dass das Kissen Schäden davontragen könnte. Das Problem: Mit der Zeit machen sich Milben, Keime und andere Bakterien in den Daunen breit, was vor allem für Allergiker sehr unangenehm ist. Wir stellen vor, warum regelmäßiges Waschen unverzichtbar ist und wie Sie die Kissen korrekt reinigen, ohne dass sie dabei beschädigt werden.

Daunenkissen waschen – warum ist das wichtig?

Viele Menschen möchten nicht mehr auf ihre Daunenbettwäsche verzichten: Sie sind angenehm weich, wärmen und bieten einen hohen Schlafkomfort – das gilt sowohl für Daunenkissen als auch für Daunendecken. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Füllmaterial dazu in der Lage ist, Schweiß zuverkässig nach außen abzuleiten. Dementsprechend wichtig ist es, seine Kissen in regelmäßigen Abständen einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Im besten Fall hält ein hochwertiges Kissen dann bis zu 30 Jahre lang.

Jede Nacht nehmen unsere Kissen und Bettdecken bis zu einem Liter Schweiß auf, den unsere Haut nach außen direkt in die Daunenkissen und -decken transportiert. Dass Kissen und Decken dann irgendwann beginnen, schlecht zu riechen, versteht sich von selbst. Auch Milben machen sich schon nach wenigen Monaten darin breit und diese sollten aus hygienischen Gründen unbedingt beseitigt werden.

Wie oft müssen Daunenkissen gewaschen werden?

Damit Daunenkissen kuschelig weich bleiben und ihre lockere Konsistenz beibehalten, sollten sie täglich (!) aufgeschüttelt werden. Das Waschen ist zwar wichtig, sollte aber trotzdem nicht öfter als nötig erfolgen. Im Durchschnitt genügt eine Reinigung alle ein bis zwei Jahre. Wäscht man mit Daunen befüllte Kissen und Decken dagegen zu oft, strapaziert das die Daunen und macht sie auf Dauer schlapp und dünn. Allergiker, die ihre Bettwäsche häufiger reinigen müssen, sollten also lieber auf Daunen verzichten und sich stattdessen für hochwertige Synthetik-Materialien entscheiden.

Ich wasche meine Daunenkissen nicht – was hat das für Folgen?

Schweiß sondert jeder Mensch in der Nacht ab – und dieser lässt sich in Kopfkissen und Decken nieder. Daher ist eine gründliche Reinigung von Zeit zu Zeit unverzichtbar, damit die Kissen nicht verklumpen und der Schweiß sicher gelöst werden kann. Werden Daunenkissen nicht gewaschen, verklumpt das Füllmaterial mit der Zeit und verliert seine positiven Eigenschaften. Es ist nicht mehr dazu in der Lage, Feuchtigkeit zu regulieren, isoliert Wärme schlechter und wirkt kaum noch temperaturausgleichend. Somit tut man also der Lebensdauer eines jeden Kissens etwas Gutes, wenn es regelmäßig von Schmutz befreit wird.

Dürfen Daunenkissen geschleudert werden?

Daunenkissen dürfen auch geschleudert werden: 600 bis 800 Umdrehungen genügen dabei völlig.

Wie heiß darf man Daunenkissen waschen?

Daunenkissen dürfen bei 60°C gewaschen werden. Das ist sogar empfehlenswert, da nur das Daunenkissen nur so frei von Milben bleibt.

Was tun gegen verklumpte Daunenkissen?

Wenn die Federn im Kissen zu feucht werden, werden Sie schwer und verklumpen. Deshalb sollte ein Daunenkissen immer sofort nach der Wäsche in den Trockner gegeben werden. Ein Tennisball in der Waschmaschine wirkt außerdem wahre Wunder!

Daunenkissen stinkt nach dem Waschen - was kann man tun?

Wenn das Daunenkissen nach dem Waschen unangenehm riecht, sollten Sie es sofort nach der Wäsche in den Trockner geben. Nur so verliert das Kissen die Feuchtigkeit, bevor sich unangenehme Gerüche bilden können.

Daunenkissen richtig waschen: Was beim Waschmittel zu beachten ist

Bei Daunen handelt es sich um ein natürliches, von Tieren stammendes Produkt. Deshalb ist immer ein gewisser Anteil an Fett darin enthalten. Werden Daunenkissen nun mit chemischen Waschmitteln gereinigt – wie zum Beispiel gewöhnliches Vollwaschmittel mit Weichspüler – wird das Fett ausgewaschen, was dem Material stark zusetzt. Auch die positiven Auswirkungen auf das Schlafklima gehen verloren, da die Daunen verkleben. Deshalb sollte ausschließlich ein speziell geeignetes Daunenwaschmittel verwendet werden, das besonders schonend zum Material ist und eine rückfettende Wirkung darauf hat. So wird der natürliche Fettanteil in den Daunen beibehalten und geht nicht durch die Wäsche verloren.

Wichtiges zum Reinigen von Kopfkissen in der eigenen Waschmaschine

Nicht nur das richtige Waschmittel, sondern auch die richtige Einstellung der Waschmaschine ist enorm wichtig, damit Daunenkissen nicht zu Schaden kommen. Kopfkissen und Bettdecken sollten stets bei 60 °C in der Maschine gereinigt werden – nur dann bleiben sie weitestgehend frei von Milben. Ist man sich nicht sicher, sollte man lieber in einem Fachgeschäft nachfragen. Extra-Tipp: Wenn Sie einen Tennissball mit in die Maschine geben, schüttelt dieser das Kissen während der Wäsche auf und verhindert so ein Verklumpen der Daunen.

Doch nicht mit jeder Waschmaschine können Daunenkissen problemlos gereinigt werden – das Fassungsvermögen liegt im Idealfall bei mindestens 6 kg, da ansonsten der Wassergehalt in der Maschine zu niedrig sein kann und die Daunen so nur unnötig zusammengedrückt werden. Auch hier kann es zu Verklumpungen kommen, die sich später nur schwer beseitigen lassen – erst recht, wenn die Daunen im Kissen bereits getrocknet sind.

Nach der Wäsche: Das richtige Trocknen von Daunenkissen in der Maschine

Mindestens genauso wichtig wie das fachgerechte Waschen von Daunen ist das Trocknen. Denn nur, wenn Daunenkissen richtig getrocknet werden, bleiben sie weich, fluffig und locker. Viele Menschen sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass auch falsches Trocknen zu Schäden des Kissens führen kann: Es können sich auf diese Weise nämlich Schimmel, Bakterien, Keime und schlechte Gerüche bilden. So ist es nicht unmöglich, dass ein Daunenkissen nach dem Waschen aus hygienischer Sicht noch schmutziger ist als vorher – und dann wäre all der Aufwand umsonst gewesen.

Korrekt funktioniert das richtige Trocknen von Daunen so: Sie werden am besten kurz nach dem Waschen in den Trockner gegeben und gar nicht erst an der Luft vorgetrocknet. Denn auf diese Weise verlieren sie das in sich aufgesogene Wasser nur sehr langsam und speichern eine gewisse Restfeuchtigkeit. Das Trocknen würde hier sehr lange dauern – in dieser Zeit verklumpen viele Kissen bereits oder fangen – im schlimmsten Fall – sogar an zu schimmeln sowie schlechte Gerüche zu entwickeln.

Deshalb sollten Daunenkissen in keinem Fall zum Trocknen an der Luft auf die Leine gehängt werden. Normalerweise fällt auf diese Weise die gesamte Füllung nach unten und verklebt. Auch das Trocknen in der heißen Sonne ist alles andere als schonend, denn die UV-Strahlung setzt den empfindlichen Daunen schon nach kurzer Zeit stark zu und macht sie schlaff und dünn. Wichtig: Der Trockner sollte bei Daunenkissen auf nicht mehr als 40 °C eingestellt werden. Ist die Temperatur zu hoch, leiden die Daunen darunter.

Somit zeigt sich: Das richtige Waschen und Trocknen von Daunen ist mit einigem Aufwand verbunden, lohnt sich aber in jedem Fall. Wer sich die Zeit nimmt, wird lange Freude an seinen hochwertigen Daunenkissen haben.